Loading Content..

[ Für sie - lebe ich weiter... ]

[ Warum Afrika? Warum Sterntaler? ]

Die Sterntaler-Familie

Nicht nur wir, ich denke, auch viele andere Menschen werden sich immer wieder die Frage gestellt haben: „Warum sollen wir für Afrika spenden? Es gibt doch auch hier genug Leid. Ist es einfach die Faszination des Fremden, die unglaublich emotionalen Geschichten und Schilderungen von Daktari Maria? Oder war es einfach die Gewissheit, dass Maria jeden einzelnen gespendeten Euro „drei mal umgedreht hat“ bevor sie ihn für ihre Projekte verwendete.

Irgendwann, vor ein paar Jahren, haben wir uns auf den Weg gemacht und uns „die Sache - das Health-Centre, Entasekara, die Menschen und ihr Umfeld, ihre Gewohnheiten, ihre Rituale uvm. mal vor Ort angeschaut“. In dieser Zeit wurde uns dann sehr schnell bewusst, wie wichtig und notwendig hier die Hilfe von außen ist. Es gibt dort eben kein soziales Auffangnetz wie bei uns, es gibt dort für den Großteil der Menschen keine Chance auf Bildung, es gibt dort kein ...

Spätestens jetzt, wo Flüchtlingsströme aus Afrika das Sozialsystem in Europa auf eine harte Probe stellen und für so manch unbefriedigende Situationen sorgen, wird uns vor Augen geführt, wie wichtig es ist, den Menschen dort zu helfen wo ihr Zuhause ist. Nur so gibt es für sie eine Chance auf ein würdiges Dasein und positive Zukunftsperspektiven.

Dr. Maria Schiestl übertrug Dr. Isaiah Mootian

Die ärztliche Leitung des Health-Centre

Dr. Isaiah Mootian vom Stamm der Maasai, 36 Jahre, stammt aus dem Bezirk Narok North und hat 2009 für einige Monate im Health Centre als Clinical Officer (Position zwischen Krankenpfleger und Arzt) gearbeitet. Da er mehrfach den Wunsch geäußert hatte, Medizin zu studieren und danach als Arzt in Entasekera zu arbeiten, wurde ihm mit Hilfe von STERNTALER das fünfjährige Studium (Oktober 2009 – August 2014) an der Medical University of Nairobi ermöglicht.

Zwischen April 2015 und April 2016 hat er den Turnus (Intership) im Provinz-Krankenhaus Nakuru absolviert.
Im Juli 2016 ist er als Arzt nach Entasekera zurückgekehrt, und Dr. Maria hat ihm im Oktober 2016 die ärztliche Leitung des Health Centers übertragen.

Er ist der einzige Arzt in Loita für etwa 27.000 Leute und sein Ziel ist es, eine hochwertige Gesundheitsversorgung, sowohl vorbeugend als auch heilend, in Loita zu garantieren.

Besondere Anliegen sind die Aus- und Weiterbildung des klinischen Personals sowie die Inbetriebnahme des Operationssaales. Dr. Mootian ist ausgebildeter Chirurg und möchte die Überweisungen in andere Spitäler stark reduzieren, weil der Transport ins nächste Spital mindestens 4-5 Stunden dauert. Für ihn ist eine evidenzbasierte Medizin die Grundlage der Behandlung im Health Center. Dafür hält er regelmäßige interne Trainings.

Wer ist Ludwig Mülleder

Bindeglied zwischen Health-Centre und Österreich

Ludwig Mülleder,
64 Jahre, hat in Bad Leonfelden mit seinem Partner eine Maschinenbaufirma aufgebaut. Seit 2000 betreut er in seiner Freizeit, im technischen Bereich, mehrere Spitäler in Afrika. Es sind vor allem Buschspitäler in Tansania, Kenia und Äthiopien, in denen er Photovoltaikanlagen zur Stromversorgung installiert. Ein wesentlicher Bestandteil ist die praktische Ausbildung eines Technikers in jedem Spital. Instandhaltung ist ein Schlüssel, damit alle Investitionen lange erhalten bleiben.

Durch die enge Freundschaft mit Dr. Maria Schiestl und den Angestellten in Entasekera ist Ludwig Mülleder 2-3 mal im Jahr nach Entasekera gekommen, um Reparaturen, Erweiterungen, usw., gemeinsam mit dem lokalen Techniker zu realisieren.

Die engen Kontakte zum Health Centre prädestinieren ihn dazu, in Zukunft verstärkt als Bindeglied zwischen dem Health Center in Entasekera und Österreich zu fungieren.

[ Krankenhaus hilft Krankenhaus ]

Die Initiative des Bezirkskrankenhauses Schwaz „Krankenhaus hilft Krankenhaus“ wurde im November 2006 gegründet. Jedem/r Mitarbeiter/in, der/die an dieser Initiative nach schriftlicher Einverständnis-Erklärung im Personalbüro daran teilnimmt, wird 1,-- Euro pro Monat direkt vom Gehalt abgezogen und auf das Sterntaler Konto überwiesen. Zusätzlich stehen in der Lichthalle neben dem Portier auch zwei Säulen, in die Patienten und Angehörige ihre Spenden deponieren können. Diese Initiative war über die Jahre eine große wertvolle Hilfe für die Medikamenten-Versorgung des Gesundheits-Zentrums in Entasekera.

[ Eindrücke aus Entasekera ]

und wie alles dazu kam

[ Vergelt’s Gott ]

Wir bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung!

» Gemeindeamt Ramsau im Zillertal » Sportclinic Zillertal GmbH » Zimmerei Walter Eberl » Erich Trinkl Schlosserei - Metallbau - Zulieferteile eU » Elektrotechnik Sporer GesmbH » Hermann Sporer - Sporer Parkett & Holzböden » Sporttherapie - Massage Andreas Eder » Kerschdorfer Martin - Ramsauer Gartenzentrum » Tischlerei Helmut Steiner » Betten Eberharter GmbH » Ez-isolierungen GmbH » Männermode Knauer » Alpine Guiding Florian Wechselberger » Hans Langesee GesmbH » Sparkasse Schwaz AG

Spendenkonto: Raiffeisenbank Hippach
IBAN AT26 3624 1000 0005 3876, BIC RZTIAT22241